Elektroinstallation – Was darf man in Eigenregie?

Wer ein wenig Geschick im Umgang mit Werkzeug hat, erledigt möglichst viele Aufgaben im Haus selbst. Immerhin kann man auf diese Weise viel Geld sparen. Allerdings darf man nicht alles, was man sich zutraut, auch tatsächlich selbst ausführen.


Besonders bei der Elektroinstallation. Grundsätzlich ist das Arbeiten an elektrischen Anlagen gefährlich und kann im schlimmsten Fall zu einem elektrischen Schlag führen, der auch tödlich ausgehen kann. Daher wird grundsätzlich geraten, nur ausgebildete Fachleute an elektrischen Anlagen zu lassen.


Bei den Elektroinstallationsarbeiten im Neubau oder bei der Sanierung gibt es jedoch durchaus Tätigkeiten, die der Heimwerker selbst erledigen kann. Diese Tätigkeiten sind einfach und machen etwa 50 bis 60 Prozent der Arbeitszeit aus. Zu diesen Arbeiten gehören:

  • Planung

  • Schlitze stemmen (mit Bohrhammer)

  • Unterputzdosen setzten

  • Rohre und Leitungen verlegen

  • Unterverteiler und Zählerschrank setzen (befestigen, einmauern)

  • Kabel und Drähte einziehen (in Leerrohre)

Voraussetzung ist jedoch immer eine Überwachung einer fachlich ausgebildeten Person, die die Arbeiten ständig kontrolliert. Weitere wichtige Voraussetzungen sind, dass die Arbeiten im stromlosen Zustand ausgeführt werden.


Arbeiten an der Elektrik selbst ist für Laien eigentlich tabu! Das sagt Paragraf 13 der „Niederspannungsanschlussverordnung“. Dieses Verbot gilt für die gesamte Hauselektrik. Selbst Steckdosen oder Lichtschalter dürfen eigentlich nicht ausgetauscht werden, obwohl die Ersatzteile dafür frei im Handel erhältlich sind. Die Händler sichern sich durch entsprechende Warnhinweise ab.



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